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Was tun gegen Rechtsextremismus in der Demokratie? (Léonie de Jonge, Universität Tübingen)
Cours public
Ouvert au grand public
24.11.2026 17:15 - 19:00
Présentiel
Der globale Aufstieg der extremen Rechten stellt liberale Demokratien vor erhebliche Herausforderungen. Doch wie lässt sich Rechtsextremismus wirksam begegnen? Der Vortrag beleuchtet aktuelle Erkenntnisse der internationalen Forschung zu Gegenstrategien und diskutiert, welche Maßnahmen sich in der Praxis als wirksam erwiesen haben – und welche nicht. Einfache Lösungen oder Patentrezepte gibt es nicht. Dennoch lassen sich aus vergleichenden Studien wichtige Handlungsempfehlungen für Politik, Medien, Zivilgesellschaft und politische Bildung ableiten. Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und zeigt auf, welche Ansätze Demokratie stärken und dem Einfluss rechtsextremer Akteur:innen wirksam entgegenwirken können. (Léonie de Jonge, Universität Tübingen)
Quand?
24.11.2026 17:15 - 19:00
Où?
Organisation
Departement für Geschichte | Departement für Zeitgeschichte
Vitus Huber, Thomas Lau, Damir Skenderovic
nicolas.blumenthal@unifr.ch
Av. de l'Europe 20
1700 Fribourg
Vitus Huber, Thomas Lau, Damir Skenderovic
nicolas.blumenthal@unifr.ch
Av. de l'Europe 20
1700 Fribourg
Intervenants
Prof. Léonie de Jonge (Universität Tübingen)
CYCLE d'événements:
Ringvorlesung «Demokratie unter Druck. Beginnt ein autoritäres Zeitalter?»
Die Ringvorlesung bezieht sich auf den diesjährigen 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA, also der ältesten bestehenden Demokratie. Was eigentlich ein Grund zum Feiern wäre, bedenkt man all die Errungenschaften, die mit demokratischen Kontexten verbunden werden. Die aktuelle Regierung attackiert die demokratischen Werte und Institutionen derzeit allerdings systematisch. Zudem zeigt der globale Trend, dass autoritäre Ideen und autokratische Regime auf dem Vormarsch sind. Neben destruktiven inneren Kräften kommen Demokratien zusätzlich durch äussere Umstände unter Druck: Während die bewusst verlangsamten Prozesse demokratischer Abläufe zu Stabilität, Verantwortbarkeit und Rechtssicherheit beitragen, stossen sie im Zuge des digitalen Wandels, der durch beschleunigte Kommunikationsdynamiken und den zunehmenden Regulationsbedarf im Bereich der generativen KI geprägt ist, an ihre Grenzen. Auch globale Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheiten, Pandemien, Migration usw. erfordern raschere supranationale Lösungen. Eine historische Einordnung und interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Demokratien ‚unter Druck‘ erscheinen daher angebracht.
Das Konzept der Ringvorlesung folgt deshalb einem dialektischen Ansatz: Zum einen werden die historischen Erfahrungen sowohl mit multiplen Krisen wie auch mit dem Innovationspotenzial demokratischer Gesellschaften beleuchtet. Zum anderen werden die auf Gegenwart und Zukunft ausgerichteten Fragen, etwa wie stabil und resilient Demokratien aufgestellt sind und welche Errungenschaften durch autoritäre Alternativen bedroht wären, analysiert. Eine entsprechende aktualitätsbezogene Reflexion dürfte helfen, dass die Studierenden und erweiterte Hörerschaft ein historisch fundiertes und sachlich informiertes Bild über die Geschichte und Gegenwart der Demokratie erhalten.
Autres événements dans le cycle
Das Konzept der Ringvorlesung folgt deshalb einem dialektischen Ansatz: Zum einen werden die historischen Erfahrungen sowohl mit multiplen Krisen wie auch mit dem Innovationspotenzial demokratischer Gesellschaften beleuchtet. Zum anderen werden die auf Gegenwart und Zukunft ausgerichteten Fragen, etwa wie stabil und resilient Demokratien aufgestellt sind und welche Errungenschaften durch autoritäre Alternativen bedroht wären, analysiert. Eine entsprechende aktualitätsbezogene Reflexion dürfte helfen, dass die Studierenden und erweiterte Hörerschaft ein historisch fundiertes und sachlich informiertes Bild über die Geschichte und Gegenwart der Demokratie erhalten.
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