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How Capitalism Undermines Freedom (Lea Ypi, LSE London)
Öffentliche Vorlesung
Breite Öffentlichkeit
16.11.2026 15:15 - 17:00
Präsenzveranstaltung
A prominent philosophical tradition holds that human freedom is inseparable from moral responsibility. This type of freedom, which I call freedom of agency, has two dimensions — internal freedom, the freedom to think what is right, and external freedom, the freedom to do what is right. I use the term 'agency' to distinguish it from 'choice' which I understand as the capacity to select between different options. This lecture argues that capitalism systematically undermines freedom of agency even as it seems to expand freedom of choice. (Lea Ypi, LSE London)
Wann?
16.11.2026 15:15 - 17:00
Wo?
Organisation
Departement für Geschichte | Departement für Zeitgeschichte
Vitus Huber, Thomas Lau, Damir Skenderovic
nicolas.blumenthal@unifr.ch
Av. de l'Europe 20
1700 Fribourg
Vitus Huber, Thomas Lau, Damir Skenderovic
nicolas.blumenthal@unifr.ch
Av. de l'Europe 20
1700 Fribourg
Vortragende / Mitwirkende
Prof. Lea Ypi (LSE London)
REIHE von Veranstaltungen:
Ringvorlesung «Demokratie unter Druck. Beginnt ein autoritäres Zeitalter?»
Die Ringvorlesung bezieht sich auf den diesjährigen 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA, also der ältesten bestehenden Demokratie. Was eigentlich ein Grund zum Feiern wäre, bedenkt man all die Errungenschaften, die mit demokratischen Kontexten verbunden werden. Die aktuelle Regierung attackiert die demokratischen Werte und Institutionen derzeit allerdings systematisch. Zudem zeigt der globale Trend, dass autoritäre Ideen und autokratische Regime auf dem Vormarsch sind. Neben destruktiven inneren Kräften kommen Demokratien zusätzlich durch äussere Umstände unter Druck: Während die bewusst verlangsamten Prozesse demokratischer Abläufe zu Stabilität, Verantwortbarkeit und Rechtssicherheit beitragen, stossen sie im Zuge des digitalen Wandels, der durch beschleunigte Kommunikationsdynamiken und den zunehmenden Regulationsbedarf im Bereich der generativen KI geprägt ist, an ihre Grenzen. Auch globale Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheiten, Pandemien, Migration usw. erfordern raschere supranationale Lösungen. Eine historische Einordnung und interdisziplinäre Bestandsaufnahme zu Demokratien ‚unter Druck‘ erscheinen daher angebracht.
Das Konzept der Ringvorlesung folgt deshalb einem dialektischen Ansatz: Zum einen werden die historischen Erfahrungen sowohl mit multiplen Krisen wie auch mit dem Innovationspotenzial demokratischer Gesellschaften beleuchtet. Zum anderen werden die auf Gegenwart und Zukunft ausgerichteten Fragen, etwa wie stabil und resilient Demokratien aufgestellt sind und welche Errungenschaften durch autoritäre Alternativen bedroht wären, analysiert. Eine entsprechende aktualitätsbezogene Reflexion dürfte helfen, dass die Studierenden und erweiterte Hörerschaft ein historisch fundiertes und sachlich informiertes Bild über die Geschichte und Gegenwart der Demokratie erhalten.
Weitere Veranstaltungen dieser Reihe
Das Konzept der Ringvorlesung folgt deshalb einem dialektischen Ansatz: Zum einen werden die historischen Erfahrungen sowohl mit multiplen Krisen wie auch mit dem Innovationspotenzial demokratischer Gesellschaften beleuchtet. Zum anderen werden die auf Gegenwart und Zukunft ausgerichteten Fragen, etwa wie stabil und resilient Demokratien aufgestellt sind und welche Errungenschaften durch autoritäre Alternativen bedroht wären, analysiert. Eine entsprechende aktualitätsbezogene Reflexion dürfte helfen, dass die Studierenden und erweiterte Hörerschaft ein historisch fundiertes und sachlich informiertes Bild über die Geschichte und Gegenwart der Demokratie erhalten.
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