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DESCRIPTION:Christoph Geiser liest aus einem neuen Manuskript und berichtet über Aufgaben und Grenzen seines Erzählens.\nAusgangspunkt des Stoffes in Christoph Geisers neuem Manuskript ist die spannungsreiche eigene Familienkonstellation. Diese biografische Familie, die Geiser bereits in den Romanen Grünsee und Brachland literarisch aufgearbeitet hat, umfasst so gegensätzliche Figuren wie den schweizerischen Gesandten im Nazi-Berlin Hans Frölicher und die anonym bleibende ‚Grandmaman russe‘, deren jüdische Herkunft und psychiatrische Internierung in der Familie verdrängt wird. Gleichzeitig gilt es aber, die grössere Geschichte des Schicksals des jüdischen Volkes aufzubereiten. Das Manuskript zeigt so Verbindungen zwischen dem anekdotisch-individuellen Schicksal und kollektiven Hintergründen auf. \nSeit über fünf Jahrzehnten ist Christoph Geiser, geboren 1949 in Basel, als sprachmächtiger Erzähler und kritisch-politischer Beobachter bekannt. Zu erwähnen sind beispielsweise seine Schriften über die Verweigerung des Militärdiensts (neu aufgelegt in der Werkausgabe „Meine Dienstverweigerung“) oder das frühe literarische Bekenntnis zur Homosexualität.  \nDie Lesung wird vom Departement Germanistik der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit Theater in Freiburg präsentiert. \nDas Gespräch wird moderiert von Ralph Müller.\n\nFoto: Yvonne Böhler
SUMMARY:Die Spur der Hasen. Romanmaterial. Lesung und Gespräch mit Christoph Geiser
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LOCATION:Korso Kino, Bd de Pérolles 15, 1700 Freiburg\, Bd de Pérolles  15\, 1700 Freiburg
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