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DESCRIPTION:Die Klimapolitik geht im Schneckentempo voran. Das politisch maximal Machbare und das wissenschaftlich minimal Notwendige überschneiden sich an keiner Stelle. Seit Kurzem erhält deshalb eine neue Strategie viel Aufmerksamkeit: den Klimaschutz auf der Basis bestehender gesetzlicher Normen einzuklagen statt neue gesetzliche Normen zu schaffen. Rund um die Welt experimentieren Klimabewegte mit diesem Vorgehen. So auch in der Schweiz: Die Klimaseniorinnen klagen, dass der Klimawandel Grundrechte verletze, und zwar insbesondere von Frauen im Pensionsalter. Für einmal werden also nicht die Jungen als Opfer in den Mittelpunkt gestellt, sondern die Älteren. Die Klage liegt mittlerweile beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Diesen Herbst geht es in die heisse Phase bei der Behandlung der Klage.\n \nAm 16. November um 16:15 Uhr sind alle ganz herzlich eingeladen, den Ansatz der Klimaklagen zu diskutieren und einen besseren Einblick in diese Strategie zu gewinnen. Ist dieses Vorgehen erfolgsversprechend? Was steckt für eine Haltung dahinter? Wer sollte sich am ehesten als Klägerin oder Kläger in Position bringen? In der ersten Hälfte des Anlasses teilen\n \n·  Pia Hollenstein, MAE, MGC, Alt-Nationalrätin, Vorstand der Klimaseniorinnen.\n·  Prof. Dr. Ivo Wallimann-Helmer, Klimaethiker und Direktor des Instituts für Umweltgeisteswissenschaften der Uni Fribourg\n- Dr. Dominic Roser, Autor eines Einführungsbuchs in die Klimagerechtigkeit, Lehr- und Forschungsrat am interdisziplinären Instituts für Ethik und Menschenrechte der Universität Fribourg\n \nin kurzen Statements ihre Einschätzung. In der zweiten Hälfte ist genügend Raum für Fragen und Diskussion.\n \nDer Anlass wird vom interdisziplinären Institut für Ethik und Menschenrechte der Universität Fribourg in Zusammenarbeit mit dem Departement für Geosciences der Universität Fribourg organisiert. Er ist öffentlich und gratis.
SUMMARY:Das Klima einklagen?
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LOCATION:PER 22\, Auditoire Joseph Deiss, 002\, Bd de Pérolles 90\, 1700 Fribourg
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