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DESCRIPTION:Doktoratsprogramm: Traditio&Innovatio\nDer Begriff πίστις ist zentral für die christliche Theologie, aber zugleich extrem äquivok (allein im Römerbrief muss damit gerechnet werden, dass der griechische Terminus auch an eine lateinischsprechende Gemeinde, die den Begriff fides nutzte, gerichtet war). Angesichts dieser Situation ist zu diskutieren, ob es überhaupt und wenn wie es möglich ist, diesen Begriff in anderen religiösen Traditionen (Buddhismus, Islam) zu verstehen, wenn Lexik, Grammatik/Syntax und Pragmatik weit auseinanderliegen.\n\nWas passiert, wenn Sie versuchen, das Wort „Glaube“ für eine Buddhistin in Pali zu übersetzen? Hoffentlich erstmal wenig, denn es ist unklar, ob es dafür einen adäquaten\nBegriff gibt. Wären Sie auf „Akkumulation“ gekommen – oder denken Sie eher an ihr Kapital an der Börse? Und hoffentlich sind Sie ein wenig verloren, wenn Sie im Koran realisieren, dass die Übersetzung des deutschen "Glaube" mindestens drei mögliche Wortstämme im\nArabischen an sich ziehen kann. Ist also Glaube unübersetzbar? Gilt auch in der Religionswissenschaft: Il traduttore è un traditore?\nWir haben diese Fragen in einem Workshop zur intellektuellen Fahndung ausgeschrieben - mit wenigen Vorträgen und langen Diskussionszeiten.
SUMMARY:Unübersetzbarer Glaube?
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LOCATION:MIS 04\, Salle Jäggi 4112\, Avenue de l'Europe 20\, 1700 Fribourg
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