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DESCRIPTION:Diese Konferenz fragt, wie die frühchristliche Ikonographie bestimmte visuelle Codes des Genres mobilisiert und umleitet, um die Beziehung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen auszudrücken. Durch die Analyse verschiedener Figuren auf den Sarkophagen des 4. Jahrhunderts zeigt sie, wie christliche Künstler manchmal die antiken Modelle des Männlichen und Weiblichen überschritten haben, um Themen wie Erlösung und universelle Tugend darzustellen. Die Bilder des ersten Paares zum Beispiel leihen sich so von der Venus pudica ihre Geste der Scham, sowohl für Eva als auch für Adam. Die Figur der Maria verbindet verschiedene Codes des Männlichen und des Weiblichen, indem sie die Figuren der Matrone mit denen der Kaiser, des Dominus und des Philosophen vermischt. Es werden auch die visuellen Codes der vita militaris und ihre neue Anwendung behandelt, um unter anderem die weibliche Virtus auszudrücken sowie die Art und Weise, wie die Gebet-Geste zwischen den Geschlechtern unterschiedlich zu behandeln scheint.\n\nDieser Konferenz geht eine weitere Konferenz zum gleichen Thema voraus: „Geschlechterverwirrung und göttliche Bilder“. 
SUMMARY:Mettre en image les échos divins : transgressions de genres dans l’iconographie paléochrétienne 
CATEGORIES:Vortrag
LOCATION:MIS 02\, 2122\, Avenue de l'Europe 20\, 1700 Fribourg
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