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DESCRIPTION:Heiliger und Kirchenlehrer des Ultramontanismus\nBedeutung und Resonanz\nAm 21. Mai 1925 wurde Petrus Canisius von Pius XI. heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt. Leo XIII. hatte ihn in der Enzyklika Militantis Ecclesiae (1. August 1897) zum 300. Todestag als den «Zweiten Apostel Deutschlands» nach Bonifatius bezeichnet. Diese Ereignisse markieren die kirchliche Resonanz im Ultramontanismus und feiern Canisius als Säule gegen den Protestantismus in den deutschsprachigen Ländern. Auf dieses Ziel\nhin hatte die neue Gesellschaft Jesu seit Ende der 1880er Jahre gearbeitet. Dem jungen Jesuiten Otto Braunsberger wurde die Aufgabe übertragen, möglichst sämtliche Briefe und Dokumente aus dem Leben und Wirken seines frühneuzeitlichen Mitbruders Petrus Canisius zu sammeln und zu erschließen. Bei seinem Tod im März 1926 hatte er erreicht, was er sich mit seiner akribischen Arbeit vornahm: «… so könnte vielleicht Deutschland in nicht allzu ferner Zeit gewinnen, was es bisher vergebens gesucht: einen deutschen Kirchenlehrer».  Canisius wurde als Katechet, Prediger, geistlicher Schriftsteller und Vertreter der katholischen Reform in der Zeit vor und nach dem Konzil von Trient, als halb Europa dem Protestantismus nachlief, gefeiert. Die Tagung unterscheidet sich von der bisherigen Forschung durch den dezidiert interdisziplinären Zugriff und die Konzentration auf die B edeutung und die Resonanz der Ereignisse des Jahres 1925 in der katholischen wie in der protestantischen Welt.
SUMMARY:Petrus Canisius 
CATEGORIES:Colloque / Congrès / Forum
LOCATION:MIS 03\, Salle 3115\, Avenue de l'Europe 20\, 1700 Fribourg
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